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Die Galerie am Savignyplatz zeigt gegenständliche, zeitgenössische Kunst.
Im Frühling 1974 eröffnete die Galerie mit Jörg Immendorff, es war die erste und lange Jahre einzige Immendorff-Ausstellung in Berlin. Aus der Studentenbewegung hervorge- gangen, richtete sich die Tätigkeit der Galerie nicht allein nach kommerzieller Effiziens. Ihre Schaufenster verbinden Kunstraum und Alltag, auch wenn die Passanten lediglich nachts von dem Angebot, einen Blick hinein zu werfen, Gebrauch machen. Maler, die heute bekannt sind, wie Reinhard Pods oder Alexander Calvelli bekamen hier erste Gelegenheit, öffentlich auszustellen. Die Galerie bewährte sich auch als Forum für gestandene Maler wie Hans-Georg Dornhege, der nach längerer Abwesenheit wieder Kontakt zur Berliner Szene suchte. 1981 konnte er mit dem "New York-Protokoll" in der Carmerstraße an seine Berliner Ausstellungstätigkeit anknüpfen, die 1967 im Haus am Waldsee Aufsehen erregend begonnen hatte.
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